11. Februar 2017

mein neues jahresprojekt - my new year documentation

Eigentlich wollte ich nicht mit project life anfangen...als dann aber Frau Bergmolch letzten herbst als frisch gebackene "PL-beauftragte"  immer mehr dazu schrieb, konnte ich dann irgendwann nicht mehr widerstehen. Ich mache jetzt auch Project Life, zumindest im sehr frei interpretierten Sinne.

Actually, I did not want to start with Project Life...but I couldn't resist after Frau Bergmolch started to write more and more about it last fall. Hence, I am also into Project Life now, at least to some extend.


Project Life heißt ja eigentlich dass man seine erlebnisse wöchentlich dokumentiert, meist in ordnern mit geteilten schutzhüllen im 12x12 format. Dieses wöchentliche dokumentieren wollte ich nicht, zuviel stress und aber auch zu ereignislos. Was interessiert mich in einem jahr noch was ich diese woche gegessen habe und wie mein schreibtisch auf arbeit aussah oder der weg dorthin war? Bei mir passiert eigentlich recht wenig, was ich so wöchentlich dokumentieren wollte. Aber warum will ich dann damit anfangen?!

Project Life means, that one is documenting his events weekly, mostly in 12x12 albums with pocket pages. This weekly documentation is nothing for me, too much stress and too uneventful. Why should it matter in a year what I had eaten this week, how my desk at work looked like or how my way to work was? There not so many special things happening during my weeks, which I would like to document.  But why do I want to start with it then?

17 Fragen von Mammilade  - 17 questions come from Mammilade
Mein one little word projekt vom letzten jahr hat mir sehr gut gefallen, dass ich damit weiter machen wollte...nur das wie wollte ich irgendwie ändern. Zwischen den eigentlichen aufgaben von Ali hatte ich letztes jahr noch einige notizen eingefügt, was so vorgefallen war, wie meine gedanken waren etc. Irgendwie ging dies schon in richtung Project Life, nur ohne fotos. Meine idee ist nun das ganze zu kombinieren und zu ergänzen: ich nehme die one little word aufgaben von Ali und einen planner zur dokumentation. Mein erlebtes und meine gedanken verarbeite ich darin dann je nach lust und laune: Das kann dann entweder einfach nur geschrieben sein oder im klassischen Project Life sinn mit fotos und geteilten schutzhüllen, aber auch gezeichnet oder als art journal seite. Kurz gefasst, es wird ein wildes durcheinander an techniken geben.

I loved my one little word project from last year that much, that I want to do it again...just slightly different. Inbetween the tasks from Ali I had written down some notes of what has happened or what I was thinking etc. This was already a bit like Project Life, just without photos. My idea now is to combine and extend these two: I take the one little word tasks from Ali and a planner for documentation. And all the moments and thoughts I enter as I feel like: either in written text only, or in the classical Project Life sense with the pocket pages, but also drawing or as art journal pages. In short, there will be a wild mixture of techniques.


Dieses wilde durcheinander passt auch hervorragend zu meinem diesjährigen jahresmotto: create. Die ein oder andere mag jetzt denken, "create" als kreative zum motto zu machen ist ja irgendwie sinnlos. Von wegen kreative kreieren ständig. Das stimmt irgendwie auch, denn ich will zum, einen sicher stellen, dass ich trotz meines momentan recht stressigen lebens (ich hatte schonmal kurz über mein zeitmanagement und scrappen gesprochen) auch weiterhin kreativ sein werde. Und mir geht es aber auch darum mein leben so zu kreieren wie ich es haben will. So ein bißchen trotzig, frech wie Pippi Langstrumpf aber auch tiefer gehend. 

This wild mixture perfectly fits to my motto of the year: create. You might think, create is easy for a creative person and doesn't make sense, as creatives are creating all the time. Well, that is correct on one hand, I want to make sure that in my currently relatively stressful live, I I had shortly written about my time management and scrapping recently)  I have enough time to be creative.  On the other hand, I also want to create my life as I want it to be. A little bit defiant like Pippi Longstocking but also more in-depth.


Bei creative live bin ich über ein video zu "design the life you love" von Ayse Birsel gestolpert, das mich sehr inspirierte. Ihr gedankenansatz ist, dass man erstmal das  eigene leben zerlegen und sortieren muss, bevor man es gestalten kann. Na dann mal los. Man beginnt in der mitte und erstellt quasi eine mind-map aus seinem leben, mit gruppierungen und verbindungen. Ich war gespannt und dachte, dass passt bei mir nie auf das von Ayse erwähnte blatt papier...letztendlich dann aber doch. Der anfang ist gemacht und nun bin ich gespannt was ich alles in 2017 kreieren werden.

At creative live, I found an inspiring video about "design the life you love" from Ayse Birsel. Her idea is, that one has to deconstruct one's life and sort it, before you can design it. Well, let's start. From the middle of the page, one creates something similar to a mind-map, with groups and connections inbetween. I didn't expected my life to fit on one sheet of paper as Ayse said...but it did. The starting point is made and I am curious what I will create in 2017.


Dokumentiert ihr euer jahr? Und wenn ja wie?

Are you documenting your year? And if so, how?

material:
gold foil stripes memory planner - Heidi Swapp
watercolors - Winsor & Newton
ZIG clean color real brush pen
micron fine liner
acryl colors
irresistible pico embellisher, black - Tsukineko
Mr. Huey's mist, white - SC
watercolor paper
white cardstock
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Kommentare:

  1. How wonderful, I love your words 'a wild mixture of techniques' this sounds just perfect & takes away the pressure of having to keep up to date on one particular project! I'm actually doing something along very similar lines.

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    1. Thank you! So true about the pressure. Have you already shown this project somewhere? Can't remember that I have seen something similar on your blog....maybe I missed it. Would love to see it.

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  2. Finde ich gut, wie du das handhaben möchtest bzw. ja auch schon tust.
    Sehr inspirierend und ich denke die Plannergröße ist auch total geeignet dafür, oder?
    Mal sehen, PL ist an sich irgendwie auch nichts für mich, auch wenn ich die Idee und tolle Karten echt super finde... Vielleicht sollte ich mich auch mal daran erinnern, dass die vorgegebene "Art" der Dokumentation nicht DIE ist die ich auch übernehmen muss. :)
    Jetzt schaue ich mal das Video von Ayse Birsel. Klingt gut! :)

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    1. Ja, A5 ist super...zumindest für mich. Da mag ja jeder andere Präferenzen zu haben. Danke Dir für deinen Kommentar

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  3. Das tönt doch alles super und ich finde es genial, dass du die Projekte zu deinen eigenen machst. Wer sagt denn, dass es genau so sein muss?

    Ich mag Project Life und habe schon 2013, 2014 & 2015 in 12x12 Alben dokumentiert. Leider hinke ich jetzt hinterher...Status 2016 ist März und das neue Jahr hat auch angefangen. Muss mir wohl auch etwas anderes überlegen. Bei uns passiert so viel, das ich festhalten möchte. Aber irgendwie schaffe ich es dennoch nicht.

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    1. Hut ab, dass du so lange schon mit PL und dann auch noch im großen Format durchgehalten hast. 2016 kam bei Dir glaube ich dann der Nachwuchs dazwischen...Du könntest ja jetzt auch einfach mit 2017 loslegen und 2016 so peu-a-peu neben her nach machen. Vielleicht entstresst das etwas...

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  4. Ich finde deine Art der Dokumentation total klasse und die Pinke Pipi ist der Hammer.
    Liebe Grüße
    Michaela

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    1. *knutsch* danke fürs nochmals testen und den tollen Kommentar. Bin ich froh, dass die Kommentarfunktion doch noch geht.

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  5. Ganz prinzipiell finde ich Rückblicke eine super Sache - und so natürlich auch Deine Jahresdoku! Weil man zwischen all dem, was man plant, macht, vorausschaut ganz oft vergisst, was man eigentlich getan, erlebt, geleistet hat. Allein deshalb lohnt es sich, das alles einfach mal aufzuschreiben!

    Und das Motto CREATE für eine Kreative find ich überhaupt nicht ausgelutscht oder einfallslos, sondern einfach den Nagel auf den Kopf getroffen. Du lässt doch Neues entstehen. Im Kopf. Auf dem Schreibtisch. Überall.

    Liebe Grüße,
    Katja

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    1. Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar.

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  6. Liebe Amarie,

    gefunden ;)
    Jetzt war ich ganz neugierig, wie du die 17 Fragen für dich nutzt.
    Ich freue mich wirklich sehr, dass dich die Fragen inspiriert haben
    und vor allem auch, dass du mir eine kleine Nachricht und eine Rückmeldung dagelassen hast.
    Danke dafür <3

    Herzliche Grüße und viel Freude mit deinem Projekt!
    Julia

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    1. Vielen lieben Dank für Dein Kommentar. Etwas verspätet habe ich jetzt auch noch auf Deinen Blogartikel verlinkt...

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